Hamburg – [–>Was für ein Auftritt – voller Glanz, Eleganz und Bodenständigkeit gleichzeitig! Weltstar Helen Mirren (81, „Die Queen“) ist beim Filmfest Hamburg mit dem renommierten Douglas-Sirk-Preis für ihr beeindruckendes Lebenswerk ausgezeichnet worden. Die britische Oscar-Preisträgerin war so stolz, dass sie die Statue aus Kristall mit ihrem Rock in Häkel-Optik erstmal auf Hochglanz polierte. Kein Scherz!
Stolz zeigt Weltstar Helen Mirren („Die Queen“, 81) die Auszeichnung für ihr Lebenswerk
Weltstar wohnte bei Steakhaus-König Eugen Block
Helen Mirren flog aus Paris ein, wohnte im Hotel[–> [–>Grand Elysée (5 Sterne) von Steakhaus-König Eugen Block (86). Statt Limousine ging es mit einem Moia‑Bus zum Filmfest. Ganz elegant in Weiß und mit goldenen Schuhen schritt sie über den roten Teppich am Cinemaxx Dammtor. Sie zu BILD: „Das ist eine ganz besondere Ehre für mich. Ich wurde eine professionelle Schauspielerin, als ich 20 oder 21 Jahre alt war. Ich habe so wundervolle Rollen gespielt. Ich weiß diesen Preis unglaublich zu schätzen.“
Mirren freute sich über selbstgemalte Bilder, die Fans ihr schenkten
Dann schwärmte sie von Norddeutschland. Mirren: „Hamburg ist eine so schöne Stadt, grün, so eine schöne Architektur und auch so ruhig und kultiviert. Einfach charmant. Ich liebe die Elbe so sehr. Ich kenne ja sonst die Straßen von London, die sind so busy.“
Iris Berben schwärmt von Helen Mirren
Ihre deutsche Schauspielkollegin und Freundin Iris Berben (76, „Rosa Roth“) hielt die Laudatio. Berben: „Sie füllt diesen Beruf mit Leben. Ja, sie spielt nicht einfach Königinnen, Ermittlerinnen oder Schriftstellerinnen. Sie macht sie zu Menschen mit Stärke, mit Widersprüchen, mit Humor, mit Verletzlichkeit, mit Eigensinn.“ Mirren war sichtlich bewegt, sagte dankbar: „Das ist das Wunderbare an unserer Arbeit: dass sie nicht vergeht.“
Iris Berben (76, l.) klatscht begeistert Beifall für den Weltstar, rechts strahlt Filmfest-Leiterin Malika Rabahallah (56)
Einmal lächeln, bitte! Die Hollywood-Ikone nahm sich Zeit für ihre Fans, machte viele Selfies
Die Auszeichnung trägt den Namen des in Hamburg geborenen Regisseurs Douglas Sirk, der als Detlef Sierck (u.a. „Was der Himmel erlaubt“) Filmgeschichte schrieb. Für Mirren war es eine Rückkehr an einen Ort, mit dem sie bereits schöne Erinnerungen verbindet. Schon 2016 war sie in Hamburg ausgezeichnet worden: Damals erhielt sie die Goldene Kamera für ihr internationales Lebenswerk.
Mirren als Schriftstellerin Patricia Highsmith in ihrem neuesten Film „Ein Talent fürs Morden“
Beim Filmfest wurde ihr neuester Film „Ein Talent fürs Morden“ gezeigt, in dem Mirren die berühmte Schriftstellerin Patricia Highsmith verkörpert. Die Autorin lebt darin zurückgezogen in der Schweiz, bis ein junger Literaturagent vor ihrer Tür steht und sie dazu bewegen will, ein letztes Buch über ihre legendäre Figur Tom Ripley zu schreiben. Am 5. November startet der Film bundesweit in den deutschen Kinos.