Innsbruck (Österreich) – [–>Der eine Betrugsprozess ist nicht mal vorbei, da wartet schon der nächste Ärger auf Reality-Star Jimi Blue Ochsenknecht (34)! Während sich der Schauspieler in Tirol noch wegen seiner geprellten Hotel-Zeche verantworten muss, ermittelt nach BILD-Informationen jetzt auch die Kripo in Köln gegen ihn. Es geht um einen angezeigten Betrug aus dem Jahr 2024.
Oberstaatsanwalt Ulrich Bremer bestätigt gegenüber BILD: „Die Staatsanwaltschaft Köln hat von der Staatsanwaltschaft Hannover im September 2025 ein Verfahren wegen eines angezeigten Betrugs aus dem Jahr 2024 übernommen. Die Ermittlungen in dem Verfahren dauern noch an.“ Und was sagt Ochsenknecht selbst zu den Ermittlungen? Als BILD ihn damit konfrontierte, zeigte er sich ahnungslos: „Davon weiß ich nichts.“ Auch sein Anwalt konnte keine Stellungnahme abgeben.
Jimi Blue Ochsenknecht am 22. August 2025 vor dem Landesgericht Innsbruck. Dort musste er sich wegen des Vorwurfs des schweren Betrugs verantworten
Während in Köln bereits das nächste Verfahren läuft, ist sein Prozess um die unbezahlte Hotelrechnung in Tirol noch längst nicht abgeschlossen. Ab Donnerstag hätte sich der Schauspieler erneut verantworten sollen, doch nach BILD-Informationen wird er den Termin am Landesgericht Innsbruck nicht wahrnehmen.
Sein neuer Verteidiger Lukas Staffler (40) am Montag zu BILD: „Er ist nur wegen eines Vergehens angeklagt, ist bereits zur Sache einvernommen worden und hat Stellung genommen.“ Und weiter: „Insofern hätte es keinen Mehrwert, wenn er erscheinen würde.“ Zuvor hatte die Tiroler Tageszeitung über die neuen Entwicklungen in dem Fall berichtet.
Ex-Freundin Yeliz Koc beglich seine Schulden
Rückblick: Im August vergangenen Jahres musste sich der deutsche Schauspieler bereits einmal vor Richterin Heide Maria Paul verantworten, weil er die Kosten für seine Geburtstagssause im Kirchberger Hotel „Sonne“ in Höhe von 13.827,35 Euro jahrelang nicht beglichen hatte. Deswegen war er Ende Juni 2025 am Flughafen Hamburg festgenommen und 23 Tage inhaftiert worden. Erst danach beglich seine Ex-Freundin Yeliz Koç (32) seine Schulden.
Nicht nur vor Gericht läuft es für Jimi Blue Ochsenknecht alles andere als rund. Auch mit Ex-Freundin Yeliz Koc (32), der Mutter seiner Tochter Snow (4), kracht es immer wieder
Im ersten Prozess sollte Ochsenknecht das Verfahren mit einer Geldbuße von 18.000 Euro beenden können. Die Summe zahlte er bis März auf ein Justizkonto ein. Doch die Staatsanwaltschaft legte Beschwerde ein.
Das Oberlandesgericht Innsbruck ordnete die Fortsetzung des Strafverfahrens an. Unter anderem, weil Ochsenknecht sich nicht zum Betrugsvorwurf geständig gezeigt und auf Mahnungen sowie Post der Justiz nicht reagiert habe.
Im Hotel „Sonne“ in Kirchberg ließ es Jimi Blue Ochsenknecht zu seinem Geburtstag ordentlich krachen – nur die Rechnung für die Feier beglich er zunächst nicht
Um im zweiten Anlauf nun doch noch einen Freispruch zu erreichen, reichte Anwalt Lukas Staffler nun eine Stellungnahme Ochsenknechts ein, die BILD vorliegt: „Ich übernehme Verantwortung dafür, dass im Nachgang offensichtlich einiges schiefgegangen ist, und bedauere das auch. Gleichzeitig bin ich aber jedenfalls nicht mit einem Betrugsvorsatz in die Sache hineingegangen. Mir ist es ganz wichtig, klarzustellen, dass ich kein Betrüger bin und ich mich auch nicht wie jemand verhalten wollte, der Kosten verursacht, obwohl er weiß, dass er sie nicht bezahlen kann.“ Er wolle seinen Ruf wiederherstellen.